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Ich muss ja immer wieder feststellen, wie unvernünftig und egoistisch die Leute sind, wenn es um Klimaschutz geht (ich natürlich nicht).

Denn schließlich kann ja keiner wollen, dass der Planet Erde, der einzige, den wir besitzen, in absehbarer Zukunft so aussieht wie der Wüstenplanet Kharak, auf den die Spielerrasse der Homeworld-Serie verbannt worden war. Dass dann alle wieder dort weg wollen, ist der Anlass für Flucht, Odyssee und Weltraumkrieg im Spiel Homeworld.

Klar, dass es hier bei uns nicht so weit kommen soll. Wir haben leider
auch im Gegensatz zu den Verbannten auf Kharak immer noch kein abgestürztes Raumschiff gefunden, dessen FTL-Antrieb wir per Reverse Engineering nachbauen könnten, so dass wir wohl noch eine ganze Weile gar nicht hier weg können (die Chinesen natürlich nicht).

Wir haben ja noch nicht einmal die Technologie und/oder die Rohstoffe, Akkumulatoren für emissionsfreie Elektrofahrzeuge in der benötigten Anzahl herzustellen, geschweige denn, sie nachts wieder mit Ökostrom aufzuladen.

Wir bringen auch nicht den Willen auf, weniger Fleisch und andere tierische Nahrungsmittel zu konsumieren, um die extrem klimaschädliche Massentierhaltung zu verringern.

Wir lassen lieber das Licht brennen, anstatt früher schlafen zu gehen, und heizen unsere Häuser das ganze Jahr über, anstatt ein zweites Paar warme Socken anzuziehen (im Sommer, wenn die Klimaaanlage läuft, natürlich nicht).

Die Scheißegal-Einstellung unserer politischen Anführer ist mittlerweile bis ganz unten durchgesickert, so dass ich vermehrt beobachten kann, dass Autos mit laufendem Motor abgestellt werden und -mit laufendem Motor- dort verlassen stehen bleiben, bis die Besatzung wieder vom Einkauf zurückkehrt. Und die Polizisten, unsere Freunde und Helfer, parken schräg gegenüber, haben aber scheinbar besseres zu tun, als das zu ahnden.

Aber ich will es besser machen.

Ich habe jetzt als nächstes Auto einen fusionsgetriebenen, quasi-autarken, hausgroßen Base Runner vorbestellt, mit dem meine Familie und ich mit mitsamt Freunden, Arbeitskollegen und Haustieren sämtlichen Transport-, Unterkunfts- und Mobilitäts-Anforderungen der bevorstehenden Zeit gewachsen sein werden. Und ganz ohne Ausstoß von schädlichem CO2.

Scheißegal, wie das Klima wird.

Nur die Vorbestellzeit von etwa 60 Jahren törnt mich ein bißchen ab.

Wenn ich gerade sowieso darüber nachdenke, kommt mir eine noch viel bessere Idee. Sollte ich weltweit der Erste sein, dem diese einfache, kostenfreie, nachhaltige* Lösung eingefallen ist?

Wir machen folgendes: Wir nutzen die sozialen Medien, um möglichst alle Bewohner des Planeten zu erreichen. Wir verabreden, dass wir dann alle zusammen gleichzeitig am, sagen wir mal, 1. Mai um 12.00 Uhr mittags gemeinsam für zehn Minuten die Luft anhalten. Da der menschliche Körper Kohlendioxid ausatmet, sollte es uns gemeinsam gelingen, auf diese Weise den CO2-Ausstoß bedeutend zu reduzieren.

Genial, nicht? Greta, Du Schulschwänzerin, da kannst Du einpacken!

Also, nicht vergessen, am 1.Mai um 12.00 Uhr.

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Klimaschutz lebt vom Mitmachen (ich natürlich nicht).

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