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Sword of the Stars 2015-09-30 11-49-47-71
Vor Kurzem haben Bargbrecht und ich begonnen, online Sins of a Solar Empire zu spielen. Ich hatte das Spiel vor einiger Zeit gekauft, dann aber wieder beiseite gelegt.
Wir spielen das alte Grundspiel, das für ein paar Cents plus Briefporto zu haben ist. Es geht auch ganz gut, wenn man sich erst einmal an den Umgang mit der Planeten-Leiste am linken Bildrand und die Bau-Optionen gewöhnt hat. Unkomplizierter Multiplayer-Modus, kooperativ, und die Missionen sind in ein, zwei Stunden zu schaffen.
Macht Spaß, und mehrere Erweiterungen sind auch verfügbar.
Ich hatte das Spiel als besonders einsteigerfreundlich angepriesen, ich glaube, ich sagte so etwas wie „…im Gegensatz zu Sword of the Stars, das bockschwer ist.“
———
Dies gesagt, hatte ich den Drang, auch wieder einmal SotS auszupacken. Sword of the Stars war 2006 erschienen und sollte ein klassisches rundenbasiertes Weltraum-Imperatorenspiel werden. Spieler und Kritiker spalteten sich sofort in zwei entgegengesetzte Lager: die einen jubelten über die Komplexität des Spiels, die anderen zerrissen es wegen seiner umständlichen, unübersichtlichen Bedienung. Und ja, es ist schwierig, hineinzufinden. Der Weltraum ist größer. Die Völker unterscheiden sich deutlich voneinander und spielen sich auch sehr verschieden. Die Technologiebäume sind umfangreicher. Die Schiffe setzen sich aus verschiedenen Rumpfabschnitten zusammen. Die Sternantriebe der Völker unterscheiden sich deutlich. Und, und, und…

In SotS kann man sich hineinsteigern und tage- oder wochenlang an einem einzigen Szenario spielen.

Diese epische Weite ist gleichzeitig aber auch der größte Nachteil des Spiels. Man spielt Runde um Runde, forscht und kolonisiert still vor sich hin, um schließlich irgendwann von einem der gnadenlos überlegenen Computergegner weggefegt zu werden. Rhythmus und Intensität des Feedbacks sind unglücklich gewählt, um den Spieler so lange Zeit bei der Stange zu halten, und das Spiel gibt gerade einem Anfänger wenig Hinweise darauf, was man hätte besser machen können. Das sorgt für Frust, der erst einmal überwunden werden möchte.

Eine engagierte Modding-Community hat umfangreiche Veränderungen an Gameplay und Grafik vorgenommen, was für noch mehr Abwechslung und schier grenzenlose Möglichkeiten sorgt.

Wer es einmal selbst versuchen möchte: Hier und hier. Viel Spaß!

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[High Resolution Mod]

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