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Kitchen

Real Life nimmt mich momentan sehr in Anspruch.

Zur Zeit fühle ich mich nicht so wirklich produktiv. Beruflich ist ungewöhnlich viel zu tun, und in der spärlichen Freizeit schleppt meine Frau mich dann stundenlang zum Küchenplaner.

Das war aber andererseits auch interessant. Das Programm, mit dem das gemacht wird, erinnert mich an meine Gehversuche damals mit dem Leveleditor von Tomb Raider. Oder dem von Half Life.

Ich musste immer an mich halten, nicht herauszuplatzen: „Vorsicht, da überschneiden sich die Brushes, so entsteht eine Lücke, die müssen Sie noch schließen, sonst stürzt das Spiel ab!“

Der Detailgrad ist natürlich hoch, die millimetergenaue Gestaltung beeindruckend. Ookaay… aber wer braucht das schon?

Wo bleibt da Raum für die Phantasie, die Details selbst auszufüllen?

Das ist vielleicht eine unterschätzte Stärke des alten Neverwinter Nights: Dass es krude genug ist, dass der Verstand das, was er sieht, als Platzhalter akzeptiert, als Symbol für etwas anderes, schöneres, MÄCHTIGERES, was nur in der Phantasie des Spielers existiert.

Na, wenigstens habe ich zwei neue Header gemacht, um die Adresse zum Direkt-Verbinden mit meinem NWN-Server besser sichtbar zu machen. Schon gemerkt?

Ach, und eins noch: Der Herr Ettin auf dem Bild ist nicht ganz zufällig dort.

4 Comments

  1. Na,dein berufliches Leben macht die Welt ja hoffentlich auch ein wenig besser. Und sollte die Küchenplanung dazu führen, dass der Rotwein für die Spieleabende wohlgelagert ins Glas kommt, dann lohnt sich der zeitliche Aufwand. Da ich meine Bardengesänge zur Heilung jetzt immer am Montag einer, spricht eigentlich nichts gegen unseren Freitagsspieletermin. Leider torpediert mein einer Halbling meine Anerkannt im Moment des öfteren, insbesondere durch Ausfall meines Weißes durch NiesWinter.

    • Schreib doch mal was über Worterkennung und die Einschränkungen der Lesbarkeit und Gaengelungen bei Computerspielen. Wie ich diese Wortkennung -ersetzung hasse. Ich weiß meist was ich schreiben will und kann es auch tippen. Ist das nicht mehr zeitgemäß?

  2. Nein, das ist völlig unmodern. Die meisten tippen heutzutage mit dem Daumen auf der Mikrotastatur ihres internetfähigen Handys, dementsprechend viele Fehler und Buchstabendreher sind auch drin.
    Schade nur, dass die Autovervollständigung trotzdem noch dümmer ist als der dumme User.

  3. Touche!


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