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Was habe ich mich seit Baldurs Gate oft über die Sprecher der Bioware-RPGs geärgert, die mal nuschelnd, mal sächselnd, jedenfalls aber immer distanziert vom Blatt ablesend ihre flapsigen Sprüche machten oder ihre belehrenden Kommentare abgaben. Besonders Aribeth de Tylmarande, deren überdeutlich akzentuierte, wohlgesetzte Rede mir immer das Gefühl gab, ein unterbezahlter Kellner auf dem Abschlussball eines Internats für höhere Töchter zu sein, hat viel dazu beigetragen, dass NWN bei mir einiges an Sympathien verspielt hat.

Dass es auch besser geht, beweisen andere Spiele, bei denen man von Anfang an mehr Wert auf professionellere Sprecher gelegt hat.

Zum Glück habe ich bereits im August 2002 damit begonnen, nur noch und ausschließlich selbstgemachte NWN-Module zu spielen, angefangen mit „Lone Wolf: Test of the Sun“, das seither einen festen Platz in meinem Herzen hat.

Und die wahre Stärke von Neverwinter Nights liegt ja, wie wir alle wissen, in der Einsteigerfreundlichkeit und Flexibilität des Toolsets. Somit werde ich demnächst damit beginnen, bessere, schönere, ausdrucksvollere Stimmen für „Geschichten von der Alten Erde“ einzubauen, entweder als Hak oder als Override. Schließlich dürfte mittlerweile jeder die Nase voll haben von Typen wie Aribeth oder Aarin Gend, die einem im Spiel eine Kante ans Bein labern…

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