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Bisher konnten unsere Helden, falls sie das Mißgeschick eines unzeitigen und gewaltsamen Todes ereilte, nach Abzug einiger Goldmünzen wieder ins Spiel zurückkehren, um das Abenteuer fortzusetzen.

Mir kamen in dem Zusammenhang einige Gedanken, es anders zu machen.

Wie wäre es, wenn der Held nach seinem Tod darauf angewiesen wäre, von seinem Gott aus der Unterwelt errettet zu werden? Spätestens dann wäre notwendig, zu einer Gottheit um Rettung zu flehen. Ob und welcher Gott dann das Gebet erhört, wäre noch eine weitere interessante Frage. Was, wenn das Gebet des guten Paladins vom Chaos-Gott Thro’ellet erhört wird, der sich einen Spaß daraus machen will, den Paladin „umzudrehen?“

Denn die Rückkehr ins Leben ist natürlich an Bedingungen geknüpft…

Verfolge ich weiter treu meinen Kurs, biete ich meinem Gott meine Taten als Opfer und Bezahlung dar? Oder begebe ich mich bei erstbester Gelegenheit in den Tempel des Gottes, den ich lieber verehren würde, und lasse mich von meiner Häresie reinwaschen? Allerdings um den Preis, mir einen Gott zum Feind zu machen…

Auf die Weise könnte man Fähigkeiten von Klerikern, aber auch Götterkulte, Frömmigkeit, Beten, Glaubensstärke auf eine interessantere Art ins Spiel einbringen. Hieraus ergäbe sich für das Rollenspiel, für die Entwicklung der Heldenfigur, eine Menge Stoff. Auch der eine oder andere Gewissenskonflikt wäre vorprogrammiert und würde für Spannung sorgen.

Gerade Kanes Welt,  unsere größte Kampagnen-Welt (in spe), hätte auch bereits ein umfangreiches Pantheon von Göttern anzubieten.

Findet Ihr die Idee gut, oder haltet Ihr das für Zeitverschwendung?

7 Comments

  1. Wäre mit Sicherheit interessant umzusetzen. Die Umsetzbarkeit durch eine Datenbank ist da wohl hilfreich. Welches Datenbankprogramm ist für uns denn praktikabel?

  2. Wir könnten NWNX verwenden. http://www.nwnx.org/index.php?id=nwnx2
    Das ist ein Erweiterungsprogramm speziell für NWN, um diverse zusätzliche Funktionen zu managen. Joy kennt sich damit auch bereits aus und könnte uns dabei auf die Sprünge helfen.

    Aber bevor wir damit ein weiteres Fass aufmachen:
    Meinst Du denn, es lohnt sich, ein Göttersystem wie oben beschrieben einzubauen?
    Ich würde natürlich versuchen, es einfach zu beginnen und erweiterungsfähig zu machen.

    • Es macht das Respawnen auf jeden Fall verständlicher, als für ein paar Taler irgendwie wiederhergestellt zu werden.
      Ich stelle mir den Götterhaufen als Kreis vor. Keiner ist gut oder böse, aber sie haben unterschiedliche Ziele. Benachbarte Götter haben ähnliche, gegenüberliegende haben entgegengesetzte. So würde man das mathematisch ermitteln können. Anfangen könnte man mit zwölf Göttern :-))

  3. D&D-Standard sind ja die neun Felder in zwei Achsen: chaotisch-regeltreu/gut-böse. Damit käme die Spielengine auch ohne größere Änderungen zurecht.
    Für den Anfang stelle ich mir vor: Thoem=gut; Increatus=absolut neutral; Tloluvin=böse.

    • In den Kane-Romanen kommen meines Wissens folgende Götter vor:
      Onthe, Omnen, Mondgöttin (Selune?), Satonys, Thro’ellet, Tloluvin, Thoem, Vaul.
      Es gibt noch ein paar Gott-Wannabes: Sataki, Yslsl.

      Ich denke, es gibt auch noch genügend Platz für unsere eigene Kreativität. Paar weibliche Gottheiten wären zB nicht schlecht.
      Auch die Warhammer-Chaos-Götter sind ja nie verkehrt. Khorne, Nurgle, Slaneesh und äh, wie hieß doch gleich der vierte?

      In den Kane-Romanen ist jedenfalls interessant, dass am Anfang nur Onthe verehrt wird. Je weiter die Zeit voranschreitet, desto mehr zersplittert die Gottesvorstellung der Menschen in viele unterschiedliche Aspekte.

  4. Wenn das Toon in Kanes Welt gestorben ist, erwacht man irgendwo im Limbo.
    Je nachdem, welches Alignment man hat, aber auch, welche Taten man begangen hat oder welchen Göttern man Opfer dargebracht hat (Beten hat auch eine Auswirkung), interessiert sich der eine oder andere Gott für einen.

    Er stellt zum einen die Bedingung, dass man in Zukunft an ihn glauben soll (Opfer bringen, beten, Taten begehen, die ihm gefallen) und je nach Schwierigkeit (wenn der gute Paladin von Thro’ellet gerettet werden will) eine Tat, um die Hingabe an den Gottt unter Beweis zu stellen.

    Im Moment erstelle ich gerade Listen mit den benötigten Variablen.

  5. Coole Sache das … Jetzt wo ich etwas mehr blogge, finde ich auch die passenden Threads, soll heißen Vergiss die letzten Kommentare im Bezug auf ide zusätzlichen Auswirkungen bei „die hard“ … 😉

    Also ich finde dieses Projekt sehr gut und wäre sehr begeistert, wenn es eines Tages klappen sollte, das man in der Geisterwelt (Limbo) den Göttern begegnet und entsprechende Verpflichtungen eingehen muss, um in das Leben zurück zu kehren. Selbstverständlich sollte dann die Wahrscheinlichkeit zu sterben nicht mehr ganz so groß sein, wie vielleicht bisher (s. „die hard“).
    Ansonsten wären ja auch positive Auswirkungen denkbar, wenn man zufällig dem Gott begegnet, den man entsprechend seinem Alignment verehrt – der könnte den Charakter ja für seine „göttliche Aufgabe“ stärken!


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